Gedichte vom letzten Tag auf Erden

Und der Mann am Meer wartet drauf, das fische ihm sein Leben retten

Wellen arten aus und schlagen rauf zu ihm, halt Seemannswetter

Er nimmt es ganz nebensächlich, wasser das unendlich läuft

Er lebt das letztlich, die See ist mittlerweile schon sein engster freund

Bei Regenwetter, wagt er sich hinaus seine kehle schmettert

Seemannslieder Richtung welle; Meer und er verstehen sich wieder

Die Wolken ziehn vorüber, Nebel lichtet sich in staunen

Vor ihm nun das klare Meer in seinen Augen stummes raunen

Er macht sich auf, sucht sich ruhige stellen wo sich fische sammeln

dauerte 3 Tage, bis in seine netze fische schwammen

Zieht sie mit sein von vielen Fahrten kräftigen armen Heraus

Voller Freude und Erwartung seine frau wartet zuhaus

Er kehrt heim mit beute in sein narbenübersähten Händen

Fisch zum Abendessen, er wird nie was andres geben können

Doch das braucht’s auch nicht, er tritt in die Tür und völlig ungehalten

Fallen ihm Seine frau und seine beiden Kinder um den hals

Er berichtet von sein Heldentaten, später dann beim Abendmahl

Abgemagert, hastig lässt er fisch in seinen Magen fallen

Eine Woche später, fällt der Abschied schwer wie immer

Doch er muss jetzt wieder raus, weg von frau und seinen Kindern

Und sie beten, dass er mit reichlich meergetier wiederkommt
und sie glauben dran weil
er das Meer bezwingt, niemand sonst!!!

2.9.09 12:33

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