Gedichte vom letzten Tag auf Erden

Und der Mann am Meer wartet drauf, das fische ihm sein Leben retten

Wellen arten aus und schlagen rauf zu ihm, halt Seemannswetter

Er nimmt es ganz nebensächlich, wasser das unendlich läuft

Er lebt das letztlich, die See ist mittlerweile schon sein engster freund

Bei Regenwetter, wagt er sich hinaus seine kehle schmettert

Seemannslieder Richtung welle; Meer und er verstehen sich wieder

Die Wolken ziehn vorüber, Nebel lichtet sich in staunen

Vor ihm nun das klare Meer in seinen Augen stummes raunen

Er macht sich auf, sucht sich ruhige stellen wo sich fische sammeln

dauerte 3 Tage, bis in seine netze fische schwammen

Zieht sie mit sein von vielen Fahrten kräftigen armen Heraus

Voller Freude und Erwartung seine frau wartet zuhaus

Er kehrt heim mit beute in sein narbenübersähten Händen

Fisch zum Abendessen, er wird nie was andres geben können

Doch das braucht’s auch nicht, er tritt in die Tür und völlig ungehalten

Fallen ihm Seine frau und seine beiden Kinder um den hals

Er berichtet von sein Heldentaten, später dann beim Abendmahl

Abgemagert, hastig lässt er fisch in seinen Magen fallen

Eine Woche später, fällt der Abschied schwer wie immer

Doch er muss jetzt wieder raus, weg von frau und seinen Kindern

Und sie beten, dass er mit reichlich meergetier wiederkommt
und sie glauben dran weil
er das Meer bezwingt, niemand sonst!!!

1 Kommentar 2.9.09 12:33, kommentieren

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Whiskey`s Anteil (Teil 1)

Ich schnapp röchelnd nach Luft, reiß die Augen auf,

Wach zuhause auf, wiedermal, kaum zu glauben.

Ich dacht, ich hätt mich gehen lassen,

Doch so ertrag ich`s schon, flüssiges Frühstück, neben mir steht`n Kasten.

Ich nehm ein Bier raus.

Ich hab nix von meim Leben, ich bin ein Versager und verdien`s auch.

Schlender zum PC hin, meine Socken streifen

Den Boden nur leicht, muss die bösen Geister aus meim Kopf vertreiben,

Sie rausschreiben per Prosatext,

Tipp sie ein, sie vermehren sich, wie ein Lauffeuer an großen Flächen.

Das große Fressen, ich nehm gern daran teil,

Raub dir die Substanz, mir fällt`s nicht schwer, schwer zu fallen.

Ich bin gern bereit noch mehr zu zeigen,

Ich hab nichts zu verheimlichen,

Nur vernünftiges Denken erstick ich im Keim.

Ich nehm an meinem Leben nur am Rand teil,

So wie ich`s seh, kriegt nur Whiskey sein gerechten Anteil!

2 Kommentare 1.9.09 22:09, kommentieren

Neustart

So, nach gefühlten 10 Jahren und 2000 schlaflosen Nächten, bin ich endlich wieder zurück. Widefeld, John Widefeld. Mit neuen Ideen, Rubriken, Konzepten einer neuen Weltanschauung und dem Drang mich anderen mitzuteilen. Ab nächster Woche werd ich alle 2 Tage neue Schreibe veröffentlichen. Heut fangen wir an mit einem Gedicht aus meiner Feder. Danke!

John Widefeld

1.9.09 22:07, kommentieren

Nix Neues!!!

Nix Neues!!! Das kann man so oft sagen, ob auf Musik bezogen, auf Filme bezogen, auf die ganze Welt bezogen oder auch nur auf diesen Blog bezogen. Irgendwie passiert nix Neues, nix Aufregendes, nix was mich umkippen lässt. Das ist einerseits gut, wer kippt schon gern vom Stuhl und bricht sich dabei eventuell das Genick, das wäre dann zumindest etwas Neues, aber dann auch das letzte Neue das man erlebt hätte. Vielleicht ist es auch ganz gut so. Ich persönlich hasse Veränderungen, weil sie unsicher sind, ungewohnt. Ich weiss woran ich bin, wenn alles so is wie`s halt is, wenn sich allerdings etwas verändert und dabei spielt keine Rolle ob zum Guten oder zum Schlechten, ändert sich eben was und in welche Richtung das dann weiter gehen wird, das ist ungewiss. Dementsprechend ist es also was NEUES. Was ja eigentlich gut wäre, schliesslich mag ich Neues und habe doch Angst davor. Das kann man sich ungefähr so vorstellen wie wenn man ein Kind bekommt, aber eigentlich noch zu jung dafür ist. Man freut sich darauf, es is eine neue Erfahrung, aber man hat doch Angst diese Hürde denn überhaupt meistern zu können. Alles Neue is also ein Kind, nur das ein Kind so ziemlich das Ultimum von dem is, was als neu bezeichnet wird, neuer gehts wohl kaum. Um noch ein bisschen Sinn in diesen Blogeintrag zu packen, werde ich ein philosophisches Fazit aus diesem Gedankenspiel ziehen. Neues ist ungewiss und somit unsicher, und Altes ist gewohnt und somit sicher, doch nur Neues lässt uns sich weiterentwickeln, treibt uns nach vorne, verhindert einen Stillstand, ein im Kreise drehn, bis man schliesslich vor lauter kreiseln zum kotzen anfängt. Altes hindert unser Vorankommen, Altes lässt uns einfrieren, vielleicht ist alles gut so wie es ist und man wünscht sich sogar herbei dass die Zeit einfriert, dennoch bleibt auch beim Alten die Ungewissheit, ob es denn nicht vielleicht sogar noch besser geworden wäre, hätte man sich dem Neuen geöffnet. Ich hasse Veränderungen und dennoch würde ich ohne sie aufhören zu laufen!!! Neues treibt uns voran und alles Alte bleibt als Erinnerung in unserem Gedächtnis, wir werden das Alte nicht vergessen, wir werden nur das Neue kennenlernen!!!!!!

 P.S. Ich nehme an, dass ich den meisten von euch damit nix Neues erzähl!!

John Widefeld aka Sigmund Freud

8.9.08 18:24, kommentieren

Ich rap gut, weil ich rap über Blut oder: Eine unterschätzte Musikrichtung

Da ich leidenschaftlich gerne meine Gedanken niederschreibe, es nur meist wenige Gründe gibt diesen freien Lauf zu lassen, nutz ich die Gelegenheit und lass euch eintauchen in die Welt eines 17-jährigen Jungen, der zu viel im Kopf hat, nur leider nichts was ihm in der heutigen Gesellschaft von großem Nutzen sein könnte. So, es gibt viel zu erzählen. Da mein Kopf meist überfüllt mit Gedanken, Einfällen und Wahnsinn ist, schreib ich Texte die ich dann über Musik schnellspreche. Das nennt man dann RAP. Und was is Rap? Hirnlos, primitiv, ideenlos, unkreativ. So sieht man Rap für gewöhnlich, was nicht verwundern sollte, wenn man von den Medien fast ausschließlich diese Seite von Rap gezeigt bekommt. Aber da wir alle eigenständig denken können und manchmal sogar in unserer Suppe ertrinken, während wir verzweifelt versuchen über den Tellerrand zu gucken, der uns auf Gewohntes einschränkt, denke ich, bekommt man auch die anderen Seiten von Rap zu Gesicht, wenn man nur genug mit den Armen rudert. Deutscher Rap ist eine unendlich vielschichtige Musikrichtung, offen für alles Neue, kreativ bis zum GehtNichtMehr, angefüllt mit Ideen und Innovationen. Prinz Pi, Olli Banjo, Maeckes und Plan B, Tua, Casper, Taichi, Franky Kubrick, Favorite,... eine Liste die sich noch lange fortsetzen lässt, nur von diesen Künstlern hört man so gut wie nichts, wenn man nicht so tief im Rapgeschehen drin ist wie ich. Aufjedenfall werd ich versuchen den Leuten die Rap kritisch gegenüber stehen, diese Seite von Rap zu zeigen. Ich werde Rezensionen zu den neusten Alben schreiben und zu Platten die mir sehr gut gefallen. Dann öffnet euch und gebt diesem Künstler eine Chance und bildet euch eure eigene Meinung. Anfangen werd ich mit einer grandiosen EP von Tua, einem Rapper, den selbst ich zuerst kritisch beäugte, nun aber als einen der innovativsten Rapper dieses Landes bezeichnen würde. Genug für heute!! In den nächsten Tagen kommt meine Rezension zur "Inzwischen" Ep von Tua. Ich hoffe ich kann mit diesem Blog einige Leute ansprechen und unterhalten. Ich danke euch für eure Zeit. Stay Tuned!!!!!!!!

 

P.S. Mein Blog wird sich nicht hauptsächlich mit deutschem Rap beschäftigen. Ich will hiermit auch und gerade diese Nicht-Rap-Hörer ansprechen, daher werde ich viel Sinnloses, aber auch Geistreiches aus meinem Leben und dem Leben anderer erzählen. Schaut einfach mal öfter rein.THX!!!

 

Euer John Widefeld

 

1 Kommentar 4.9.08 00:21, kommentieren


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